EK ferroQuell®

Quellfähig beschichtetes Fugenblech-System als sichere Alternative
zu herkömmlichen Fugenbändern und Fugenblechen

EK ferroQuell® wird zur wirksamen Abdichtung von Arbeitsfugen im Wand-Sohleanschluß für den Hoch-, Tief- und Ingenieurbau eingesetzt. Da dieses System ohne Betonaufkantung auskommt, hat es den Vorteil, daß die oft entstehenden Verdichtungsprobleme ausgeschlossen sind.

EK ferroQuell® hat den Vorteil, daß es durch die aufgebrachte Quellgummibeschichtung ein aktives Abdichtungssystem ist.

EK ferroQuell® hat einen Quellgummi-Streifen auf der unteren Längskante des Bleches. Bei Wasser-kontakt vergrößert sich das Volumen des Quell-gummis bis auf das dreifache der ursprünglichen Größe. Der dadurch entstehende Anpreßdruck ver-hindert einen Wasserdurchfluß. Der obere Bereich von EK ferroQuell® stellt die herkömmliche be-währte Umlaufverlängerung dar.

EK ferroQuell® I und EK ferroQuell® II

Für vertikale Fugen wird EK ferroQuell® II eingesetzt, das umlaufend mit Quellgummi versehen ist.

Der Einbau

Die Elemente werden in leichten Schlangenlinien auf die obere Bewehrung gestellt und
an den Stoßstellen mit einer mitgelieferten Klammer verbunden. Über diese Klammer
ist das einfache Fixieren an der Bewehrung möglich.
T-Stöße und Kreuzungspunkte werden mit EK quellFix600 abgedichtet und dann
verklammert. Anschlüsse an innenliegende Bewegungsfugenbänder erfolgen über ein
spezielles Element EK ferroDehn, das das System abrundet.

EK ferroQuell® I im eingebauten Zustand.

Das Quellband ist mit mindestens 30 mm Betonüberdeckung mittig in der Fuge einbetoniert.

An Prüfungen zum EK ferroQuell® - System liegen vor:

- Allgemeines Bauaufsichtliches Prüfzeugnis, FMPA Stuttgart 1997

- Chemische Beständigkeit nach DIN 4030, MFPA Leipzig 1999

- Allgemeines Bauaufsichtliches Prüfzeugnis, MFPA Leipzig 2002

- Anwendungstechnische Prüfung von EK ferroDehn als Verbindung zwischen Fugenbändern und Fugenblechen, MFPA Leipzig 2004